#29 Kaffeebohnenübung

Eine Achtsamkeitsübung für den Alltag

Im letzten Jahr lernte ich eine schöne Achtsamkeitsübung kennen. Sie basiert auf einer Geschichte, die sehr gut zur Stadtkönigin passt.

Zeichnung der Stadtkönigin, die die Kaffebohnenübung in abgewandelter Form mit Steinen macht
Schöne Steine statt Kaffeebohnen tun es auch

Schöne Momente mitnehmen

Am Morgen steckt man sich Kaffeebohnen in die linke Hosentasche. Hat man keine, kann man trockene Bohnen nehmen, oder auch Steinchen. Ich habe es damals mit Steinchen „gelernt“, damit das Gewicht in der Tasche spürbar ist und ich daran denke. Wenn man über den Tag etwas Schönes erlebt, nimmt man jedes Mal ein Steinchen und steckt es in die rechte Tasche. Am Abend kann man sie aus der Tasche nehmen und man darf die schönen Momente noch einmal Revue passieren lassen. Ein schöner Abschluss für den Tag.

Reisende Steine

Anfangs nutzte ich drei bis vier Steinchen, und die sollten nicht irgendwie zufällig sein. Immer wenn ich ein Steinchen fand, das mir gefiel, tauschte ich es aus und legte ein Steinchen von denen, die ich bereits hatte, dorthin. Mir gefiel die Vorstellung, dass ein Stein aus Grünau jetzt am Ostkreuz lag. So gingen einige Steinchen auf Reisen. So eine Übung mit Steinchen zu machen wird aber auf Dauer zu schwer, denn:

Es werden immer mehr schöne Momente!

So ist das. Dadurch, dass ich darauf achte, werden mir immer mehr schöne Momente am Tag bewusst. Deswegen nehme ich jetzt Bohnen. Zwar habe ich immer noch keine Kaffeebohnen, Schwarzaugenbohnen sind aber auch hübsch. In dem Fall darf man mal mit dem Essen spielen.

Die Steinchen dekorieren jetzt meinen Pflanzenkasten.

Mehr (jahreszeitenunabhängige) Artikel zu schönen Momenten findet Ihr unter #26 Brückensession, #21 Himmel und #05 Lieblingsort.

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2 Kommentare

  1. Eine tolle Idee! Das werde ich auch mal probieren.

    Liebe Grüße, Dany

    1. Liebe Dany,
      viel Spaß dabei! Hoffentlich schneit es bei Dir auch so schön 🙂 (Freut sich über drei Flocken Schnee)
      Liebe Grüße
      Tina

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