#12 Weite

Die Stadtkönigin blickt in die FerneIch laufe relativ legal auf meinem geliebten Bahngelände herum. Die untergehende Sonne scheint auf eine riesige Baustelle. Im Hintergrund, hinter Bäumen und einem verrosteten Zaun, sind Fabrikgebäude, Bürogebäude, Industrieruinen und das Jobcenter. Darüber der weite Himmel.
Eine Weite, die mir ein ganz anderes Gefühl einflößt: Es gibt so viel auf dieser Welt. So vieles, das einfach da ist, obwohl es uns nicht gehört und der Gedanke etwas dafür zu bezahlen absurd ist.
Aber es ist da, immer. Und es ist so unendlich weit. Diese Welt selber und alle Naturerscheinungen stehen im Zusammenhang damit, dass die Erde ein kleiner Planet im Universum ist. Das Universum, von dem wir nicht einmal eine Vorstellung haben, wo es endet, geschweige denn, was danach kommt.
Oder wie es wäre, wenn nichts danach kommt. Aber ist das nicht auch etwas? Gibt es einen Punkt, an dem einfach nichts danach kommt?
Wie dem auch sei: Wetter, Wolken, der Anblick des Himmels, die Luft zum Atmen, diese wilde Natur, es ist alles da und, auch wenn wir die Grenzen der Erde kennen, so unfassbar groß.
Wie geht es Euch, wenn Ihr in die Ferne blickt?

2 comments on “#12 Weite
  1. Robert sagt:

    Hi Tina,
    ich kenne auch solche Momente, und ich mag sie…. Sehr interessante Fragestellungen übrigens! Ich persönlich bin so sicher: Je genauer man schaut, desto mehr entdeckt man. Vielleicht ist das ein Naturgesetz…
    Liebe Grüße
    Robert 🙂

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